Bibelwort: „Sei stille dem Herrn und warte auf ihn.“ (Psalm 37, 7a)
Bezirksapostel Thomas Deubel diente am 7. Dezember 2025 überraschend in Dübendorf und erwähnte zu Beginn, dass er eine geplante Reise nicht antreten konnte, da die Geschwister im entsprechenden Land mit verschiedenen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Er bat die Gemeinde, für die Geschwister vor Ort zu beten, da sie durch medizinische und wirtschaftliche Umstände arg geplagt sind. Anders als wir in unseren Gemeinden, können sie dort Ihren Glauben nicht vollständig frei leben und bekennen - wie sind wir doch gesegnet, dass wir in der Schweiz leben dürfen!
Der Bezirksapostel sprach anschliessend über den Stress in der Adventszeit. Überall herrschen Hektik und emsiges Treiben. Auch in kirchlichen Aktivitäten kann zusätzliches Engagement nötig sein, etwa durch Extraproben für Chor oder Orchester und selbst der Weihnachtsbaum wartet darauf, geschmückt zu werden. Da fehlt oft die Zeit für Besinnung und Stille. Um diese zu finden, brauche es Ruhe und innere Einkehr.
In der Adventszeit geht es nicht nur um die Erinnerung an die einstige Geburt Jesu Christi, des Gottessohnes, sondern auch um die Verheissung seiner Wiederkunft. Als Vorbilder dienen uns Simeon, mit seinem festen Glauben, und die Prophetin Hanna, die stets im Tempel wirkte. Beide warteten aktiv auf die Ankunft des Gottessohnes. Die Menschen damals glaubten und hofften auf die Erfüllung der Verheissung des Messias, doch Simeon und Hanna erwarteten ihn bewusst und aktiv.
„Auch wir müssen einfach glauben“, so der Ratschlag des Bezirksapostels.
Im weiteren Verlauf stellte er die Frage: „Was will Gott?“ Die Antwort gab er sogleich selbst: „Gott will, dass wir auf ewig Gemeinschaft mit ihm haben können!“ Wenn wir diesen göttlichen Willen wirklich verstehen, verändert sich auch unsere Art zu beten, führte er weiter aus. Unser Bitten ist dann nicht nur auf unsere natürlichen Wünsche und Bedürfnisse ausgerichtet, sondern darauf, die ewige Gemeinschaft mit Gott zu erleben. Dann steht nicht unsere eigene Not im Zentrum des Gebets, sondern der Wunsch, Gott noch mehr und intensiver zu erleben.
Zum Schluss riet er allen Anwesenden, den Herrn Jesus zu unterstützen und sein Evangelium in der Welt zu verkündigen. Denn er, Jesus Christus, möchte kommen und sein Werk vollenden.
Mit grosser Freude wurde der Gottesdienst und die Gemeinschaft mit einem gemeinsamen Bild vor dem Altar abgeschlossen.